Im Rahmen der Trinationalen Sommerfreizeit nahmen knapp über 50 Jugendliche aus Polen, der Ukraine, dem Saarland und Rheinland-Pfalz an einem besonderen Tennisprojekt teil. Auf zwei Plätzen trainierten täglich jeweils Gruppen von 7 – 8 Spielern unter der Anleitung unseres engagierten Trainers Andreas Pettermann-Munz, der tatkräftige Unterstützung von Michael Jonek erhielt.
Trotz zweier verregneter Tage konnte das Training an den verbleibenden Tagen mit großem Erfolg durchgeführt werden. An jedem der aktiven Tage standen zwei intensive Trainingsstunden auf dem Programm, bei denen der Spaß am Spiel und die Freude an der Bewegung stets im Vordergrund standen.
Erstaunlich war die rasche Entwicklung der Gruppe: Rund 90 % der Teilnehmenden waren absolute Anfänger, doch schon nach nur einer Stunde konnten in kleinen Spielformen bemerkenswerte Ballwechsel gezeigt werden. Die Motivation, das gemeinsame Lernen und die positive Gruppendynamik führten zu schnellen Fortschritten.
Die Verständigung erfolgte überwiegend auf Englisch sowie mit Hilfe eines Betreuers als Dolmetscher. Wo Worte nicht ausreichten, halfen Hände, Füße – und natürlich die Tennisschläger – um sich auf dem Platz zu verständigen.
Das Trainingscamp war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein Beispiel für internationale Begegnung, gelebte Integration und grenzenlosen Teamgeist.